Philosophie

Diese Webseite zeigt eine Auswahl von Projekten der letzten Jahre. Die Arbeiten sind Ausdruck unserer Leidenschaft für unseren Beruf und stehen im Spannungsfeld zwischen Tradition und Moderne.

Ökologisches Bauen — besonders mit dem Werkstoff Holz, Baubiologie und energiebewusstes Bauen sind seit jeher zentrale Elemente unserer Arbeit. Bis heute haben wir etwa 450 Projekte, vom Einfamilienhaus über öffentliche Bauten, Wohnbauten und Tourismusbauten bis hin zu Krankenhäusern realisiert. Unser Grundanliegen ist es, ganzheitliches Denken auch in der Architektur zu verwirklichen und sichtbar zu machen. Darunter verstehen wir:

  • die sorgsame Prüfung traditioneller Formen bei gleichzeitiger Suche nach neuen Möglichkeiten;
  • einfache und klare Formen, die sich sowohl aus der Logik der Funktion als auch aus dem landschaftlichen und baulichen Umfeld herleiten;
  • die Suche nach künstlerischem Ausdruck, ohne dabei vordergründigen Moden zu folgen;
  • energiebewusstes und solares Bauen bis hin zum Passiv- und Plusenergie-Haus;
  • nachhaltiges Bauen mit möglichst ökologischen Baustoffen wie Holz und Lehm;
  • Architektur, die in erster Linie den Menschen dient

Fünf Elemente für gutes Bauen.

Aus einem Bauwerk wird dann ein lebenswerter Raum für Menschen, wenn alle Aspekte des Bauens in ihrer Gesamtheit betrachtet werden. Das ist es, worum wir uns bemühen: die Suche nach der Mitte in der Architektur.

Ästhetik, Funktion, Technik, Ökonomie, Ökologie — diese fünf Aspekte stehen in Wechselwirkung miteinander; je nach Bauaufgabe kommt es zu unterschiedlichen Gewichtungen. Je größer die Ausgewogen- heit, desto besser das Ergebnis.

Ästhetik bedeutet, Gebilde zu entwerfen, die über die sinnliche Wahrnehmung Gefühle und Gedanken positiv beeinflussen. Je besser dieser Anspruch erfüllt wird, desto behaglicher, wohler und glücklicher fühlen sich die Bewohner

Funktion bedeutet das Schaffen von Formen und Räumen, die die Lebensbedürf- nisse von Menschen, Tieren und Pflanzen optimal erfüllen. In der Praxis geht es dabei um die Bewältigung und Organisation vor- gegebener Raumprogramme, Raumfolgen und Funktionsabläufe.

Technik bedeutet, aus verschiedensten Bauteilen und Materialien ein Baugefüge zu schaffen, das die Anforderungen an Standfestigkeit, Witterungsbeständigkeit und klimatische Eignung erfüllt und eine optimale Führung der Ver- und Entsor- gungseinrichtung garantiert. Wichtig ist der konstruktive Bautenschutz.

Ökonomie bedeutet, aus den vorhandenen Mitteln das Beste zu machen. Architekt und Bauherr wünschen sich immer ein höheres Budget. Beschränkung fordert Kreativität. Baukunst wird auch daran gemessen, was mit geringen Mitteln erreicht wird.

Ökologie bedeutet, Bauwerke zu schaffen und dabei die Umwelt so wenig wie möglich zu belasten, z.B. durch niedrigen Energie- verbrauch oder intelligente Baumaterialien. Auch die Wahl des Standortes wird ökologisch bewertet.