Derzeit im Entstehen: "Haus der Steinböcke"

7. 8. 2019

Eine der wichtigsten Grundideen des Projektes war die Bewältigung zweier an sich gegensätzlicher Intentionen, nämlich der behutsamen Einfügung des Projektes in das Gefüge des Ortsbildes einerseits, sowie der notwendigen Signalwirkung bzw. einem angemessenen Auftritt des Gebäudes nach außen, andererseits.

Dies wird sowohl durch die im Osten niedrig beginnende und sukzessiv ansteigende Bebauung in Richtung Westen zum Rupertihaus hin als auch durch die transparente Gesamterscheinung der zeitgemäßen, schlichten Holzarchitektur erreicht.

Das Gebäude bleibt daher im süd-östlichen Bereich ebenerdig, um den Blick für den ankommenden Gast zur Kirche so lang wie möglich zu bewahren.

Um ein einladendes Entree zu erhalten, ist das Gebäude zudem allseitig durch einen geschützten Arkadengang, mit Rundsäulen aus Lärchenholz, begrenzt. Zusätzlich wird, durch eine quer durch das Gebäude laufenden Innenpassage, die Anbindung von der Terrasse zum Ort hin verkürzt.

Durch die Lösung, die Ausstellung über eine „Schlucht“ (Kombination aus treppen- und rampenförmigen Abgang) ins Untergeschoß zu betreten, ist es möglich, diese Innenpassage auszubilden, ohne die Funktion des Erdgeschosses zu durchschneiden.